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Landwirtschaft in Japan
Japan ist ein Inselstaat im Pazifik. In Japan herrscht von Region zu Region
unterschiedliches Klima und jede Region besitzt seine eigenen spezeiellen Produkte. Typisch sind Produkte wie z.B. Ananas
in Okinawa (an der Südspitze Japans), grüner Tee im warmen Mitteljapan wie Shizuoka, Zuckerrüben (Kartoffeln,
Kürbisse...)usw. in Hokkaido (Nordinsel). Reis wird überall angebaut, einen besonders guten Ruf hat dabei
der Reis aus Nordostjapan. Milchwirtschaft wird vor allem in Hokkaido betrieben. Mastrinder, Schweinezucht sowie
Legehennenbetriebe sind ebenfalls populär.
Landwirte in Japan
Die meisten Landwirte in Japan führen einen Familienbetrieb. Die Landbaufläche ist klein
und die durchschnittliche Ackerfläche beträgt nur 2 ha pro Haus. Viele Landwirte bauen neben Reis noch andere
Produkte an. Man wird sich bestimmt fragen, ob bei dieser geringen Feldgroße wirklich ein
gewisser Ertrag abfällt. Die Antwort ist ja.
Ein Merkmal der japanischen Landwirtschaft ist ihre besonders hohe Qualität. Zum Beispiel kostet ein
Kilo &Aauml;pfel ca. 4 Euro, eine Melone würde je nach Größe sogar über 60 Euro kosten. Das liegt darin,
dass die japanischen Verbraucher ihre eigenen Qualitätsvorstellung haben. Alles muss nämlich immer einwandfrei
aussehen. Eine einzige unschöne Stelle beeinträchtigt den Wert des erzeugten Produktes.
