Nutzt eure Chance! |
Auf nach Japan!
Was verbindet ihr mit dem Begriff "Japan"?
Traditionelle Sportarten wie Judo oder Sumo? Autos wie Toyota, Mazda usw.? Oder eher traditionelle Künste wie Ikebana (Blumenarrangement), Ocha (Teezeremonie) oder gar Kalligraphie? All dies sind Bestandteile Japans.
Was wisst ihr denn über die japanische Landwirtschaft?
Bestimmt habt ihr schon etwas über Wagyuu, japanische Rinder gehört. Da Japaner Reis als Hauptnahrung essen, könnt ihr euch auch leicht vorstellen, dass es viele Reisbauern gibt. Was ist mit Gemüse, Obst, Milchprodukten, oder Blumen?
Ihr macht euch ein Bild über Japan durch Medieninformationen. Genauso wie sich euer Land nicht durch Klischees über fremde Länder (wie Deutschland = Wurst, Bier und Wälder, Schweiz= Käse, Berge und Uhren, Holland= Windmühlen und Tulpen...) beschreiben lässt, sind viele japanische Eigentülichkeiten, nur direkt vor Ort erfahrbar.
Wir bei JAEC unterstützen diejenigen, die die japanische Landwirtschaft mit eigenen Augen sehen möchten, ihre Vorstellungen von Japan überprüfen möchten und in Japan ihre Chance erweitern möchten.
Wie kann man teilnehmen?
Wir bieten euch die Gelegenheit, ein ca. einjähriges landwirtschafliches Praktikum zu machen.
Die Praktikanten sollten folgende Kriterien erfüllen.
(1) Zur Zeit des Praktikums sollten die Kandidaten älter als 19 und jünger als 31 Jahre alt sein und ein abgeschlossenes Grundstudium (Vordiplom/Bachelor) eines agrarwissenschaftlichen Studienganges an einer Universität oder Fachhochschule und eine mindestens sechsmonatige Praxiserfahrung vorweisen können.
(2) Die Kandidaten sollten ihrer Persönlichkeit nach in der Lage sein, die Anforderungen des Betriebsinhabers sowie der Organisation zu bewältigen,
dabei bereit sein, sich auf den Auslandsaufenthalt selbständig und gründlich vorzubereiten.
(3) Sie sollten starke Wille und ausreichend Körperkraft für die Durchführung des Landwirtschaftspraktikums in Japan mitbringen.
Unsere Organisation nimmt keine direkte Anmeldung vor. Bei Anmeldungen oder Anfragen erkundigt
euch bitte bei der jeweiligen Partnerorganisation.
Momentan haben wir die unten aufgelisteten
Organisationen als Partner. Wenn ihr Probleme bei der Kontaktaufnahme zur Partnerorganisation habt, fragt
bitte bei uns nach: europe◎jaec.org
Dänemark:
Travel to Farm Travel to Farm
Ansprechpartner: Herr Wegger: new◎t2f.dk
Deutschland:
Deutscher Bauernverband DBV
Ansprechpartnerin: Frau Henn: b.henn◎bauernverband.net
Niederlande:
Stichting Uitwisseling Stichting Uitwisseling
Ansprechpartnerin: Frau Mens:outbound◎uitwisseling.nl
Schweiz:
Agroimpuls Agroimpuls
Ansprechpartnerin: Frau Hirt: info◎agroimpuls.ch
Um Spammails zu vermeiden, haben wir das att-Zeichen in ◎ geändert.
Wir freuen uns auf eure Anmeldung und würden uns es begrüßen, euch bald kennen zu lernen!
Vor der Reise...
Das Kennenlernen der typisch japanischen Landwirtschaft ist sehr interessant. Dies beinhaltet nicht nur bloßes Lernen bezüglich landwirtschaftlicher Techniken, sondern bedeutet auch eine einmalige Chance, durch das Erleben der japanischen Landwirtschaft neue Ideen sowie neue Denkansätze für später zu erwerben.
Wenn ihr am Praktikum teilnehmt, könnte es sein, dass ihr unter Heimweh, Problemen mit Fremdsprachen (hier Japanisch) und Zweifeln aufgrund der starken Unterschiede in der Mentalität leidet.
・ Die Arbeit im japanischen Landwirtschaftsbetrieb ist sehr hart. Es gibt nur kurze Ferien, der Betriebsleiter ist streng, die körperliche Arbeit ist vor allem im Sommer mühsam, und man muss sehr viel Geduld haben, um all dies durchzuhalten.
・ Nicht alle Japaner sprechen gut Englisch. Deswegen ist es sehr wichtig, vor der Ankunft Japanisch zu lernen. Wir bei JAEC sprechen alle Englisch, also sprecht uns bei Probleme bitte an.
・ Es gibt auch Betriebsleiter, die euch nur wenige Anweisungen oder Erklärungen geben. Das liegt daran, dass in Japan die eigene Denkweise, dass man sich "Techniken abgucken muss", vorherrscht. Vielleicht gibt es Falle in denen ihr denkt, der Betriebsleiter erklärt euch gar nichts. Das heißt aber nicht, dass euer Chef euch ablehnt, sondern er möchte, dass ihr euch seine Arbeit selbst anschaut und euch selbst verbessert.
Dafür ist das Erfolgserlebnis groß, wenn man ein Jahr lang durchhält. Bestimmt merkt ihr mit der Zeit, dass die eigenen Grenzen sich erweitern.
Nehmt euren Mut zusammen und wagt den ersten Schritt!
